Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen Suedlink

Hier eine kleine Auswahl von Artikeln, die wir im Wathlinger Boten bzw. im Wathlinger Echo veröffentlichten:

 

Pilgerweg mitten in der Samtgemeinde, live-streams von Ratssitzungen und fremde Federn im Wahlkampf

 

Mitten durch die Samtgemeinde geht der Jacobsweg, genauer gesagt Jacobsweg via scandinavica. Was für eine Ehre! Er kreuzt den Adamsgraben, mündet dann in die Theaterstrasse, kreuzt die Hauptstrasse und verläuft weiter an dem Grossmoorer Blaubeerfeld entlang in Richtung Ehlershausen. Guntram Herrendorf informierte uns darüber, vielen Dank dafür! Was für ein erhebender Gedanke, dass man über weitere, sich anschließende Wege direkt verbunden ist mit Santiago de Compostela. Erste Informationen dazu haben wir unter dem neuen Menüpunkt "Jacobsweg" auf unsere BI Homepage eingestellt. Wir könnten hier in der Gemeinde das berühmte Zeichen des Jacobswegs anbringen: Die goldene Muschel auf blauem Grund, die den Pilgern den Weg weist.

 

Nun zu einem anderen Thema: Seit Jahren bitten wir darum, die Ratssitzungen der Samtgemeinde als live-stream bzw. Aufnahme im Internet zur Verfügung zu stellen. Viele Gemeinden machen das bereits. Auch Celle. In der Corona-Krise wurden Besprechungen via Internet für viele Menschen selbstverständlich. Das gehörte zum Homeoffice dazu. Die Digitalisierung ist in aller Munde. Viele Bürger/innen haben ehrenamtliche oder familiäre Verpflichtungen und können daher nicht zu den Ratssitzungen kommen. Eine Aufnahme könnte man sich aber später ansehen. Nach den uns vorliegenden Informationen ist es notwendig, dass die einzelnen Ratsmitglieder einer Aufnahme zustimmen. Interessant wäre daher, wer von den Kandidaten/innen damit einverstanden wäre. Es könnte ein Schritt zu mehr Transparenz sein, etwas, das viele Kandidaten/innen für die Zukunft versprechen. Hoffentlich wird es dann auch umgesetzt.

 

Der Wahlkampf hat mit vielen Aktionen, Plakaten und Anzeigen begonnen. Die SPD Ortsgruppe Adelheidsdorf schmückt sich dabei mit fremden Federn. Im letzten Wathlinger Boten wird behauptet, dass die SPD Adelheidsdorf erfolgreich gegen den SuedLink kämpfte. Die kämpferischste Aussage eines hier ansässigen SPD-Mitglieds wurde im März 2020 im Wathlinger Boten veröffentlicht:

"Von mir aus kann der Südlink durch unseren Garten verlaufen. Ich würde mich während dieser Zeit bereiterklären, die Bauarbeiter zu verpflegen."

Die SPD Ortsgruppe Adelheidsdorf widersprach dieser Aussage nicht, stattdessen wurde das Grossmoorer SPD-Mitglied einige Monate später von der SPD Adelheidsdorf öffentlich geehrt. Gern hätten wir einen kämpferischen Partner an unserer Seite gehabt. Leider war das hier vor Ort bei den Verantwortlichen - bis auf wenige Ausnahmen - nicht der Fall. Außerhalb der Samtgemeinde war es ganz anders. Egal, ob Landrat, Landtag, Bundestag, EU Parlament, Bundeswirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur oder TenneT selbst: Wir wurden mit unserem alternativen verträglicheren Vorschlag für den SuedLink Trassenverlauf unterstützt. Dazu zählen auch SPD Landes- und Bundespolitiker wie Maximilian Schmidt und Kirsten Lühmann, die uns für unsere ehrenamtliche Arbeit nach der SuedLinkentscheidung dankten und uns zu unserem Erfolg gratulierten. Wenn die Adelheidsdorfer SPD-Ortsgruppe unseren Erfolg jetzt im Wahlkampf für sich nutzen will, könnte sie damit beginnen, sich an den nicht unerheblichen Kosten zu beteiligen, die in den letzten fünf Jahren bei unserer ehrenamtlichen Arbeit entstanden sind.

 

Aktuelle Meldungen zu Corona-Verordnungen usw. stellen wir seit Ausbruch der Krise auf unserer Homepage unter "Aktuelles" ein und unsere "Mutmachseite" hilft, solidarisch durch die Krise zu kommen.

 

Angela Hoffmann, Adelheidsdorf-Großmoor, für die Bürgerinitiative www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

 

Wathlinger Bote online Ausgabe, Seite 15, 30.7.2021

 

Über eine halbe Million Euro Risiko für die Samtgemeinde Wathlingen?

Zum Zukunftsgespräch mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Ministerpräsident Stephan Weil waren diese Woche Vertreter der Bürgerinitiative eingeladen. Auch das Thema Energieversorgung und die sich evtl. auf 2028 verschiebende Fertigstellung von SuedLink spielte eine Rolle in dem Dialog, in dem es vor allem auch um die Folgen der Corona-Pandemie und mögliche Lösungen ging. Erstmals seit langer Zeit war unter Einhaltung der Hygiene-Regeln wieder ein persönliches Treffen und damit ein direkter Austausch möglich. „Neustart Kultur“ stand bei dem Gespräch mit MdB Henning Otte im Mittelpunkt, der zu einem online meeting eingeladen hatte. Wir haben zum Thema Corona-Hilfen weitere Informationen auf unserer Homepage eingestellt.

Da seit unserer Veröffentlichung zu den Bezügen des Samtgemeindebürgermeisters laut NKBesVO (Nds. Kommunalbesoldungsverordnung) die Fragen zu dem Thema Besoldung/Wer erhält wieviel? nicht abreißen, haben wir weitere Informationen dazu ebenfalls eingestellt (siehe unter „Aktuelles“). In der Ausgabe des Wathlinger Boten vom 3. Juli befindet sich die Tagesordnung für die Samtgemeinderatssitzung vom 14. Juli. Bei Punkt 6 heißt es:

Ersten Samtgemeinderat Stefan Hausknecht mit Wirkung vom 1.7.2022 für die Dauer von acht Jahren in das Beamtenverhältnis auf Zeit zu berufen.“ (Hervorhebung in Fettdruck durch die Verfasserin.)

Nach den uns vorliegenden Informationen beträgt die Besoldung für diesen Posten A 16 zwischen 5.721,25 Euro bis 7.297,83 Euro monatlich zzgl. möglicher Zuschläge. Eine zwingende rechtliche Notwendigkeit diesen Posten jetzt, unmittelbar vor der Kommunalwahl am 12. September für 8 Jahre zu besetzen, besteht nach unserer Auffassung nicht. Im Gegenteil! Man schafft hier Fakten, die weit über die eigene Wirkungsdauer hinausgehen und den Haushalt der Samtgemeinde völlig unnötig stark belasten könnten. Warum wartet man die Entscheidung des Souveräns, des Bürgers am 12. September nicht ab wie es eigentlich das übliche Verfahren ist? Die Räte werden neu besetzt und konstituieren sich neu. Es wäre doch völlig ausreichend, über den Posten des Ersten Samtgemeinderates im Dezember 21 oder im Frühjahr 22 zu beraten? Denn seine jetzige Berufung geht doch offensichtlich bis Ende Juni 2022, da die neuerliche Berufung auf weitere 8 Jahre erst ab 1.7.2022 wirksam wäre.

Zum heutigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, wer hier von den Bürgern/innen zum neuen/ zur neuen Samtgemeindebürgermeister/in am 12. September gewählt werden wird. Zwischen dem/der neuen Samtgemeindebürgermeister/in und dem Stellvertreter besteht ein besonderes Vertrauensverhältnis. Sollte das mit dem jetzigen Stellvertreter nicht der Fall sein, könnte die Auflösung seiner Berufung auf 8 Jahre für die Samtgemeinde teuer werden. Legt man nur 5.721,25 Euro monatlich zugrunde, so ergäbe sich für 8 Jahre bereits eine Summe von 549.240,- Euro, Zuschläge, Pensionsansprüche usw. nicht eingerechnet. Die Auflösung einer solchen Berufung könnte teuer werden und die Bezahlung für eine neue Besetzung des Postens käme noch hinzu. Die Vorfestlegung der personellen Besetzung des Postens des Ersten Samtgemeinderates könnte eine Konsolidierung des hiesigen Haushaltes gefährden.

Fazit: Da es für die Vorfestlegung keine zwingende rechtliche Notwendigkeit gibt, spräche aus unserer Sicht viel dafür, die Wahlentscheidung abzuwarten und damit den Wählerwillen ernst zu nehmen und erst dann Posten dieser Art zu besetzen.

Für die Bürgerinitiative www.adelheidsdorfgegensuedlink.de

Angela Hoffmann, Adelheidsdorf - Grossmoor

Wathlinger Bote online, Seite 6, 9. Juli 2021

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Entscheidung über SuedLink ist gefallen, Erfolg für unsere Bürgerinitiative

 

Die Bundesnetzagentur hat den Trassenkorridor für SuedLink vollständig festgelegt. Nun ist als letzter noch offener Abschnitt auch Abschnitt B entschieden, der u.a. auch den Landkreis Celle betraf. SuedLink wird nicht im Landkreis Celle langlaufen, sondern westlich von Hannover, wo noch zwei alternative Vorschläge für einzelne Streckenabschnitte berücksichtigt wurden.

 

Die Bürgerinitiative Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen Suedlink hatte sich für einen verträglicheren Verlauf der Industrieanlage Suedlink eingesetzt. So sollte SuedLink nicht so verlaufen, dass Wohngebiete betroffen wären oder die Ausweisung von Baugebieten von Gemeinden beeinträchtigt wäre. Bei einem Verlauf zwischen Wohnstrassen könnte Wertverlust für Grundstücke und Immobilien eintreten und gesundheitliche Beeinträchtigungen werden befürchtet.

 

Insbesondere die ZDF Dokumentation bei planet e „Der Streit um die Stromtrassen“ von Patrick Zeilhofer machte die Problematik des vorgeschlagenen SuedLinkverlaufes in Adelheidsdorf deutlich. Wir hatten dort die Möglichkeit, unsere Sichtweise in einem Interview zu erläutern. Vertreter der Bürgerinitiative wurden von Bundesminister Peter Altmaier nach Berlin zum Gespräch eingeladen. Sie nahmen seit Anfang 2017 an mehr als 50 Veranstaltungen in ganz Deutschland teil, darunter zahlreiche Termine mit Vertretern/innen der Bundesnetzagentur und TenneT und Veranstaltungen des Bundesverbandes der BI gegen SuedLink. Über 100 Artikel und Interviews wurden in fünf Jahren veröffentlicht, tausende von e-mails und Briefen wurden versandt, unzählige Telefonate geführt, auf unserer Homepage stellten wir jeweils zeitnah Informationen ein. Die Aktenordner, die SuedLink betreffen, füllen inzwischen einen ganzen Schrank. Wir haben alles digitalisiert und abgespeichert. Unsere auf der Anhörung in Walsrode erörterten Einwendungen, die mit juristischer Beratung des Frankfurter Rechtsanwaltes Meinrad Mayer seit 2017 entstanden, fanden Berücksichtigung bei dem Verfahren der Bundesfachplanung.

 

Wir danken allen, die unser Anliegen unterstützten, insbesondere Landrat Klaus Wiswe, dem Ersten Kreisrat Gerald Höhl und Herrn Romano Flammang vom Landkreis Celle, den Bundestagsabgeordneten Frau Kirsten Lühmann und Herrn Henning Otte, den EU-Vertretern der Freien Wähler, dem früheren Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt und den Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien für den Bereich Energieversorgung/Stromtrassen, bei denen wir ausnahmslos ein offenes Ohr für unser Anliegen fanden.

 

Unseren Beratern, die uns nun seit fast fünf Jahren immer zur Seite stehen, danken wir sehr herzlich: Insbesondere Guntram Herrendorf, der die alternative verträglichere Trassenführung entwickelte, Wolfgang Heckl, der zum Bereich Agrar vieles erklärte (natürlich benötigen die Landwirte eine angemessene Entschädigung!) und dem Frankfurter Rechtsanwalt Meinrad Mayer, der uns die Grundlagen der Bundesfachplanung, des Nabeg Gesetzes und des Bau GB erläuterte und uns auf den wichtigen Terminen wie in Walsrode bei der Anhörung persönlich begleitete.

 

Wir haben bei Minister Peter Altmaier einen Ausgleichsfonds für Wertverluste vorgeschlagen und unterstützen auch weiterhin Betroffene (Anwohner und auch Landwirte) auf der anderen Strecke. Wir werden die vielen guten politischen - und Verbandskontakte nutzen, um unsere Erfahrungen einzubringen, damit die ehrenamtliche Tätigkeit gesetzlich besser unterstützt wird. Die Umsetzung des europäischen Informationsfreiheitsgesetzes wird hier eine Rolle spielen.

Während wir außerhalb des Ortes ausnahmslos Unterstützung erhielten, was auch für TenneT und die Bundesnetzagentur gilt, war das hier vor Ort (bis auf wenige Ausnahmen) anders.

 

Wichtige Wahlen finden dieses Jahr im September statt. In der hiesigen Samtgemeinde wird der Posten des/der Samtgemeindebürgermeisters/in neu besetzt. Die Besoldung ist in der NKBesVO geregelt (Nds. Kommunalbesoldungsverordnung). Die Einstufung in die Besoldungsgruppen regelt sich nach der Einwohnerzahl, wobei im Fall der SG Wathlingen die Einwohnergrenze ab 15001 bis 20000 die B 3-Besoldung vorsieht (Allgemeiner Stellvertreter A 16). Jetzt braucht es noch einen Blick in das Besoldungsgesetz (NBesG). Ab 1.3.2021 beträgt das Grundgehalt nach B 3 NBesG 8434,92 Euro monatlich. Ggfs kommt ein „Verheiratetenzuschlag“ von 145,86 Euro hinzu. Hoffentlich finden sich dafür geeignete Kandidaten/innen.

 

Es wird bei der durch die Corona-Krise wohl leider zu erwartenden finanziellen Knappheit der öffentlichen Haushalte gerade auch auf das bürgerliche ehrenamtliche Engagement ankommen. Wir informieren aktuell seit Ausbruch der Krise und haben eine “Mutmachseite“ eingerichtet, denn nur gemeinsam und solidarisch werden wir durch die Krise kommen. Wer sich informieren möchte, klickt einfach auf unsere Homepage: www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

Angela Hoffmann für die BI Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen SuedLink

www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

 

1.4.2021 Wathlinger Bote, online. Unser Hintergrundbericht zu SuedLink u.v.m. ist zwischen Seite 7 und 11 erschienen.

weitere Information hier:

https://celleheute.de/keine-suedlink-trasse-durch-den-ort

und hier ein Artikel zum Thema: Wie hoch sind Bezüge von Wahlbeamten nach Abwahl bzw. nach Beendigung des Amtes:

https://www.waz-online.de/Gifhorn/Meinersen/Erster-Samtgemeinderat-ist-sein-Amt-los

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Neustarthilfe : Antrag bis zu 7.500,- Euro möglich, weitere Corona-Hilfen, Neuigkeiten zu SuedLink und die Mutmachseite (Wathlinger Bote 26.2.2021)

 

Wann fällt die Entscheidung zu SuedLink?

In Bezug auf SuedLink sind seitens der Bundesnetzagentur mehrere Entscheidungen gefallen, die aber andere Abschnitte der Industrieanlage Suedlink betreffen. Auch für den Abschnitt B kamen noch einige alternative Vorschläge für kleinteilige Verschiebungen auf der Strecke an Hannover entlang, die untersucht wurden bzw. werden. Wir sind im Gespräch mit TenneT und der Bundesnetzagentur und erhielten die Information, daß die Entscheidung über Abschnitt B des SuedLinks im Frühjahr dieses Jahres fallen könnte. Wir werden weiter berichten.

 

Neustarthilfe bis zu 7.500,- Euro

Da viele Mitglieder unserer Bürgerinitiative freiberuflich, solo-selbstständig und/oder unternehmerisch tätig sind, erhalten wir Informationen zu den Corona-Hilfen des Bundes und der Länder, z. Bsp. Neustarthilfe, Überbrückungshilfe, KfW u.v.m. Die Bedingungen für die Beantragung der Neustarthilfe haben sich unserer Auffassung nach verbessert, ein Antrag ist jetzt bis zu 7.500,- Euro möglich. Unter dem Menüpunkt „Finanzielle Hilfen“ auf unserer Homepage haben wir Links eingestellt, über die man sich informieren kann.

 

Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms LROP, bitte teilnehmen!

Ob LROP (siehe oben) oder Regionales Raumordnungsprogramm RROP, das sind wichtige Grundlagen für die Ortsentwicklung, ob Biotop, ob wichtige landwirtschaftliche Flächen, ob neue Baugebiete usw. Man kann jetzt eine Stellungnahme zu den Entwurfsunterlagen für die Änderung/Fortschreibung des LROP abgeben. Der Link dazu befindet sich auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Dorfentwicklung, Holzweg, Alpha E Bahntrasse“.

 

(hier der Link: https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/themen/raumordnung_landesplanung/landes_raumordnungsprogramm/anderung-der-lrop-verordnung-182599.html )

 

Dort haben wir auch Informationen zu den Bauvorhaben im Holzweg eingestellt. Gerade auch die Stellungnahme des Landkreises macht nachdenklich und informiert über gesetzliche Grundlagen: Unbedingt lesenswert! Einfach auf den Link zur Beschlussvorlage 0073/2020-1 klicken.

(Da wir immer wieder Anfragen wegen dieser Vorlage erhalten, erläutern wir im Anschluß an diesen Artikel, wie man sie im Bürgerinformationssystem findet.)

 

In den Unterlagen wird u.a. ein für diesen Ort geltender F-Plan vom 11.4.1994 erwähnt. Eine generell in die Zukunft gerichtete Betrachtung der Bauleitplanung/Zukunftsausrichtung des Ortes könnte unter Einbeziehung der Einwohner interessant sein? Um entsprechende Bürgerinformationsabende wurde und wird immer wieder gebeten. Wohnraum in Städten ist knapp und für viele fast unbezahlbar geworden. Das Land wird wieder attraktiver. Die Idee der tiny houses evtl. auch mit kleinen Flächen zur Selbstversorgung könnte hier verwirklicht werden und für viele Familien eine bezahlbare Lösung darstellen? Celle macht es vor.

 

Bei den hiesigen zuständigen Gremien bitten wir um Auskunft hinsichtlich ihrer Stellungnahmen zum LROP. Nach wie vor bitten wir darum, den öffentlichen Teil von Ratssitzungen zu streamen bzw. für die Bürger/innen im IT System der Samtgemeinde zugänglich zu machen, auch ein podcast könnte eine Möglichkeit sein? Viele Gemeinden informieren bereits so. Eine Einwilligung der Ratsmitglieder ist dafür erforderlich. Auch hier sollte eine offene sachliche Diskussion möglich sein.

 

Informationen zu neuen Verordnungen oder zu Hintergrundberichten über die Coronakrise stellen wir unter dem Menüpunkt “Aktuelles“ ein. Auf unserer „Mutmachseite“ finden sich viele Links zu kostenlosen Angeboten, sei es kultureller, sei es kulinarischer Art, mit denen man in der Krise Kraft schöpfen kann. Wir bedanken uns für die vielen Zusendungen von Informationen und bitten um Verständnis dafür, daß es teils etwas länger dauert, bis wir antworten können. Wir sind alle ehrenamtlich tätig und viele von uns sind seit Ausbruch der Krise in politischen Gremien und Verbandsgremien engagiert. Unsere Homepage ist www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

Im Auftrag der Bürgerinitiative Angela Hoffmann

(Hinweis: Im Artikeltext wurden hier aktuelle Links zusätzlich eingefügt.)

Hier die Erläuterung, wie man die Vorlage 0073/2020-1 im Bürgerinformationssystem der SG Wathlingen findet:

Bei www.wathlingen.de "Für Bürger" aufrufen, dann "Kalender" wählen, dort auf "2020" und dann auf "November 2020" gehen. Dann die Sitzung vom 4.11.2020 aufrufen, also Sitzung des Aussschusses für Umwelt, Energie, Planung und Gemeindewerke der SG Wathlingen", dort auf "Pro" (=Protokoll) klicken, dann auf "Ö9" (=24. Änderung F-Plan), dann auf VO 0073/2020-1 und dort auf "Vorlage Sammeldokument"

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BI Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen SuedLink (Wathlinger Bote 18.5.2020)

 

Wir bedanken uns für die vielen Informationen und Hinweise, die wir in den letzten Monaten zum Thema Corona-Krise erhielten. Wir stellen die Meldungen immer aktuell auf unserer Homepage ein, deren Seiten seit Ausbruch der Krise 8.250 Mal  aufgerufen wurden (Stand 18.5.2020) Danke auch für die vielen netten Tipps für unsere „Mutmachseite“, die wir weiter ergänzt haben. So ist ein kostenloses Angebot in ganz praktischer Hinsicht (Stärkung des Immunsystems, Spiele für Kinder, Homeoffice, wie kann man eine Schutzmaske nähen? usw.) und auch in kultureller Hinsicht  (kostenlose Angebote von Museen, von Künstler/innen usw.) zusammengekommen. Neue Meldungen stehen in der Rubrik „Aktuelles“, Hintergrundinformationen finden sich auf der Seite „Corona Virus Covid-19“

Informationen aus anderen Ländern wie Japan, China, Südkorea, Taiwan usw. können unserer Meinung nach auch hilfreich sein. Wir stellen außerdem auch wirtschaftliche Informationen ein, die sich mit der Frage beschäftigen, wie die einzelnen Länder, ihre Bürger/innen und die Unternehmen aus der Krise wieder herauskommen können.

 

Viele Anfragen erreichen uns zum Thema SuedLink: „Wann fällt denn nun die Entscheidung, wo SuedLink langlaufen wird?“ wird immer wieder gefragt.

Zuerst hieß es von einigen, die Entscheidung würde Ende 2019 fallen, dann Anfang 2020, jetzt hörte man, es werde ca. Juni 2020 sein. Uns ist bekannt, daß noch einige alternative kleinere Verschwenkungen in das Verfahren eingebracht worden sind. Einige davon werden untersucht. Sie betreffen nach unserem Kenntnisstand den westlichen Verlauf von SuedLink. Während das Prozedere zu diesen Untersuchungen lief, begann die Corona-Krise. Somit konnten einige vorgesehene Termine nicht stattfinden. Betroffene Gemeinden, Landkreise, Verbände und Bürgerinitiativen  wiesen darauf hin, daß eine Beteiligung so nicht möglich sei und man beauftragte einen Rechtsanwalt. Proplanta berichtete am 10.5.2020 dazu:

„Die Bundesnetzagentur hat einen Antrag von Kritikern aus Hessen, Thüringen und Unterfranken auf eine Aussetzung der Planung wegen der Corona-Krise abgelehnt.
Über einen Anwalt hatten die Bürgerinitiativen Mitte April beantragt, die Bundesfachplanung bis zum Ende der Ausgangsbeschränkungen auszusetzen.
Die Bundesnetzagentur entschied aber nun, dass die Beteiligungsmöglichkeiten auch während der Corona-Pandemie nicht unzumutbar erschwert seien. In einigen Fällen wurden einer Mitteilung vom Freitag zufolge Fristverlängerungen gewährt, um fristgerecht eingegangene Einwände inhaltlich zu ergänzen.
Am Ende dieser Planung folgt die Festlegung auf einen Trassenverlauf. Der Anwalt hatte argumentiert: «Die betroffene Öffentlichkeit war wegen der Ausgangsbeschränkungen faktisch vom Einwendungsverfahren ausgeschlossen.»“

Es wird sich zeigen, ob die Bundesnetzagentur im Juni bekanntgeben wird, wo Suedlink verlaufen wird. Wir sind nach wie vor mit allen Seiten im Gespräch und werden weiter berichten. Aktuelle Entwicklungen auch immer auf unserer Homepage:www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

Angela Hoffmann

BI Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen SuedLink

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BI Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen SuedLink (Wathlinger Bote 18.3.2020)

 

Erneut aus aktuellem Anlass berichten wir heute nur kurz zu SuedLink: Wie auch bei Abschnitt C und D gibt es jetzt kleinräumige Verschwenkungen im Abschnitt B, die untersucht werden bzw. ausgelegt werden. Es ist zu hoffen, daß diese Verschwenkungen verträglichere Verläufe für die betroffenen Menschen und Ortschaften ermöglichen, so daß es nicht dazu kommt, daß Ortsweiterentwicklungen wegen SuedLink nicht mehr möglich sind, Wertverluste für Grundstück und Haus für betroffene Anwohner bis hin zum Totalverlust (weil man keinen Käufer mehr findet) auftreten und Landwirte, Grundstücksbesitzer und Waldbesitzer ihr Land für eine – aus ihrer Sicht – nicht genügende Entschädigung hergeben müssen. Vertreter der Verbände der Landwirte berichten uns über aktuell laufende Verhandlungen in Bezug auf die Entschädigung. Da es im Nabeg-Gesetz die Möglichkeit der Enteignung gibt, ist auch zu berücksichtigen, was das für Betroffene bedeuten könnte. Wo SuedLink liegt, kann kein Haus gebaut werden, kein Baum gepflanzt werden und es bleiben dauerhaft Schneisen im Wald, Landwirte weisen auf die Veränderung des Bodens hin, auf die Wärmeentwicklung durch die Stromtrasse, auf mögliche Auswirkungen auf die Ernte u.v.m.. Weitere Einwände finden sich auf unserer Homepage:     www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

 

Da man in diesen Zeiten gute Nachrichten gebrauchen kann: Die Deutsche Bahn informierte uns über die getroffenen Maßnahmen, daß Zuglärm vermindert werden könnte. Dazu später mal ausführlicher.

 

Zum Ausbruch des Corona Virus Covid 19 Sars CoV-2:

Natürlich hofft man, daß es nicht notwendig sein wird, aber es ist sicherlich besser, gut aufgestellt zu sein. Mitglieder unserer Bürgerinitiative haben ihnen bekannte ältere Mitbürger/innen angerufen.

Hier weitere Informationen:

Bei www.wirgegencorona.com kann man sich als Helfer/in oder als Hilfssuchender registrieren lassen. Celle hat eine Hilfs-Hotline aufgebaut. Unter Tel. : 05141-12-1988 kann man anrufen, wenn man Hilfe benötigt. Wir werden weiter berichten. Es wird sicher noch weitere Hilfsangebote geben. Bleiben Sie gesund. Aktuelle Informationen auch immer auf unserer Homepage.

Angela Hoffmann

www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

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Artikel am 7.3.2020 Wathlinger Bote:

Aus aktuellem Anlass werden wir heute nur kurz über die Entwicklungen bei SuedLink berichten und dann auf Meldungen eingehen, die die Ausbreitung des Corona-Virus (Covid 19) betreffen.

Wie sich bereits ankündigte, werden auch in weiteren Abschnitten alternative kleinräumige Verschwenkungen untersucht, jetzt auch Abschnitt D des SuedLinks betreffend. Wir sind in Kontakt mit TenneT und der Bundesnetzagentur und es heißt, daß die Entscheidung, wo SuedLink gebaut wird, im Sommer dieses Jahres fallen soll. Wir werden weiter berichten.

 

Der erste Corona-Virus Fall in Niedersachsen ist in Uetze/Eltze

 

Seit einiger Zeit erreichen uns Berichte und Hinweise, die die Ausbreitung des Corona-Virus (Covid19) betreffen, teils direkt aus China, wo der Ausbruch in der Stadt Wuhan begann. In China sind mehrere Städte abgeriegelt und es sollen sich über 60 Millionen Menschen in Quarantäne befinden. Ob man derartige Maßnahmen umgesetzt hätte, wenn es sich „nur“ um einen Grippe-Virus handeln würde? Die Berichte, die wir erhielten, deuten auf eine größere und ernstere Herausforderung. Längst ist das Virus in vielen weiteren Ländern angekommen, wie nicht anders zu erwarten auch in Deutschland.

Nachdem zunächst Mitarbeiter des Unternehmens Webasto in Bayern betroffen waren, gab es weitere Fälle in NRW usw. Letztes Wochenende gab es den ersten Fall der Infektion mit dem Corona-Virus in Niedersachsen. Die Behörden versuchen herauszufinden, mit wem Infizierte Kontakt hatten, um so Infektionsketten zu unterbrechen. Infizierte und Kontaktpersonen halten dabei teils 14tägige Quarantäne ein und bleiben zu Hause. Der erste Corona-Virus Fall in Niedersachsen trat in Uetze/Eltze auf. Am 3. März informiert die Gemeinde Uetze auf ihrer Homepage dazu:

Seit dem späten Nachmittag gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall in Uetze / OT Eltze. Der 63-jährige Mann war zusammen mit dem ersten Corona-Patienten (68) am Montagabend vergangener Woche von einer Busreisegruppe von Südtirol nach Uetze zurückgekehrt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hatte ihn daher bereits am Sonntag als enge Kontaktperson des ersten Patienten eingestuft und ihn und seine Ehefrau umgehend häuslich isoliert. Als das Ehepaar gestern Abend erste Krankheitssymptome entwickelte, veranlasste das Gesundheitsamt die Entnahme von Abstrichen und leitete die Proben an das Landesgesundheitsamt weiter. Die Probe der Ehefrau war negativ. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Personen im Umfeld des 63-Jährigen, mit denen er seit seiner Rückkehr engen Kontakt hatte. Beide Corona-Patienten sind derzeit in häuslicher Quarantäne und stehen unter ärztlicher Beobachtung.“

Wie bereits bei SuedLink informiert die Gemeinde Uetze die Bürger/innen zeitnah, transparent und umfassend.

Die Grundschule und die KiTa „Villa Regenbogen“ in Nienhagen geschlossen, Familie unter Quarantäne gestellt

Weitere Pressemeldungen betreffen Nienhagen. Eine Familie dort hatte Kontakt mit einem infizierten Mann und wurde unter Quarantäne gestellt. Die Grundschule und die KiTa „Villa Regenbogen“ wurden geschlossen und es wird abzuwarten sein, wie der Landkreis weiter entscheiden wird. Wir stellen Informationen dazu auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ ein : www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

Da wir bereits vor den Ereignissen in Uetze einige Informationen erhielten, zu denen sich im Zusammenhang mit der hiesigen Samtgemeinde und insbesondere Adelheidsdorf Fragen ergaben, wandten wir uns an Herrn Landrat Wiswe, an Herrn Samtgemeindebürgermeister Grube, an Frau Bürgermeisterin Behrens und an Herrn Bürgermeister Makel. Von allen erhielten wir Antworten – bis auf den Samtgemeindebürgermeister. Traurig, daß auch in dieser Situation ein Kontakt mit Herrn Grube allein deshalb nicht möglich ist, weil e-mails an ihn als unzustellbar zurückkommen. Wir wandten uns deshalb mit der Bitte um Klärung an die Verwaltung, aber bekamen leider auch da keine Antwort. Wobei wir immer betonen, daß man den normalen Mitarbeitern/innen der Verwaltung keinen Vorwurf machen kann, da sie weisungsabhängig sind.

Unsere Hinweise und Fragen betreffen unter anderem:

1)Falls Menschen in der Samtgemeinde in Quarantäne kommen sollten, wie kann sichergestellt werden, daß sie die notwendige Versorgung erhalten? Es wurde in Berichten empfohlen, Lebensmittel zu den betroffenen Familien zu bringen. Wer macht das? Was ist von der Gemeinde aus vorgesehen?

2)Eine uns vorliegende wissenschaftliche aktuelle Studie geht davon aus, daß das Virus unter Umständen auf unterschiedlichen Oberflächen zwischen 2 Stunden und 9 Tagen aktiv sein könnte. Wir haben diese Studie weitergegeben und auch auf unserer Homepage eingestellt, so daß sich jeder selbst informieren kann. Bestimmte Desinfektionsmittel können eingesetzt werden (in Deutschland nicht mehr überall erhältlich?) und auch eine höhere Temperatur könnte unter Umständen hilfreich sein. Diese Studie könnte auch darauf hinweisen, daß eine konsequente Desinfektion von Oberflächen nützlich sein könnte. Kann man das in der Samtgemeinde umsetzen?

3)Persönliche konsequente Hygienemaßnahmen werden ebenfalls empfohlen. Wahrscheinlich wäre es gut, sich damit zu beschäftigen, wie Ärzte/innen und Pflegepersonal sich die Hände waschen. Wir haben auch dazu Informationen auf unserer Homepage eingestellt.

Nachdenklich macht – neben der Sache mit den Oberflächen – auch, daß das Virus wohl eine lange Inkubationszeit hat und die Infizierten auch ohne Symptome bereits anstecken können? Es könnte auch dieser Hintergrund sein, warum im Moment viele Großveranstaltungen wie die ITB, die Leipziger Buchmesse usw. in Deutschland abgesagt werden? Die Hannover Industrie Messe wurde verschoben und soll im Juli stattfinden. Man hofft, daß das Virus sich nicht weiter ausbreiten wird, aber es ist leider wohl nicht auszuschließen. Daher plädieren wir dafür, daß man jetzt konkrete und praktisch umsetzbare Handlungsstrategien vorstellt und auf den Seiten der Samtgemeinde und im Wathlinger Boten veröffentlicht (Stand 3.3.2020). Dabei sollten auch Fragen berücksichtigt werden, die jeden betreffen könnten:

Zum Beispiel, wie kann Kinderbetreuung stattfinden,wenn die Eltern oder ein Elternteil erkrankt ist?

Wie kann die Pflege von Angehörigen garantiert werden, wenn Pflegende in Quarantäne kommen?

Was ist, wenn eine Familie 14 Tage in Quarantäne kommt und nicht genügend Bargeld im Haus hat, um Lebensmittel ordern zu können. Könnte man ermöglichen, daß in solchem Fall (zum Beispiel im Dorfladen?) angeschrieben werden kann?

Die Herausforderung im Moment dürfte darin bestehen, daß man einerseits kühlen Kopf bewahrt, sich weiter umfassend informiert und andererseits angemessene Maßnahmen ergreift, um im Falle eines Falles, man hofft, daß er nicht eintreten werde, gut vorbereitet zu sein.

Wir wünschen allen viel Kraft und gute Gesundheit und werden weiter informieren.

Angela Hoffmann

www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

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Wir begrüßen, daß heute, am 20.3. bekannt gegeben wurde, daß das Familien und Seniorenbüro des KESS im Bedarfsfall für hilfsbedürftige Personen Einkäufe oder notwendige Botendienste von 8 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen Tel. von 9 bis 11 Uhr koordiniert:

05144 - 97 06 27 (bitte informieren Sie sich auch immer selbst aktuell im Internet, im Wathlinger Boten usw., wir übernehmen für Informationen von anderen Anbietern keine Haftung.)

Wir begrüßen ebenfalls, daß am 19.3., bekannt gegeben wurde, daß man einen Lieferdienst für den Dorfladen in Grossmoor organisieren will. Wer Kapazitäten frei hat, meldet sich bitte dort. Vielen Dank und bleiben Sie gesund.