Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen Suedlink

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Unternehmen, Freiberufler, Selbstständige usw. ist in der Corona-Krise notwendig, wie auch Hilfen für durch die Corona-Krise in Not geratene Bürger/innen, Angestellte arbeiten im Homeoffice und/oder sind in Kurzarbeit:

Die Corona-Krisenhilfen Deutschlands für Selbstständige  im Vergleich mit anderen europäischen Ländern:

https://www.vgsd.de/soforthilfen-fuer-selbststaendige-im-europaeischen-vergleich-in-anderen-laendern-deutlich-grosszuegiger/

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NRW erneut einer der Vorreiter in Bezug auf die Corona-Hilfen:

https://www.vgsd.de/soforthilfe-nrw-stoppt-rueckzahlungen-und-setzt-sich-beim-bund-fuer-bessere-bedingungen-ein/

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Leider kommt finanzielle Soforthilfe bei Start-ups nicht an:

"Um die Start-up-Szene vor einem coronabedingten Kollaps zu bewahren, versprachen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Anfang April schnelle Hilfen. Mit insgesamt zwei Milliarden Euro wollte die Bundesregierung geschwächte Firmen unterstützen. Bereits im Mai sollten erste Gelder ausgezahlt werden.

Drei Monate nach dem Versprechen kämpfen viele Start-ups noch immer. Dem Online-Magazin „Business Insider“ zufolge  haben die Behörden gerade einmal ein Zehntel der Anträge bewilligt, geflossen sei bislang jedoch kein einziger Cent. Schuld daran ist offenbar die Ausgestaltung der Hilfen. Die zwei Milliarden Euro sollen nicht direkt an Start-ups ausgezahlt werden, um zu verhindern, dass dürftig Businesspläne aus dem Steueraufkommen finanziert werden. 

Stattdessen sollen die Hilfen einen Umweg über sogenannte Wagniskapitalgeber nehmen – sofern sich diese selbst an der Finanzierung beteiligen. Doch die Lust bei den Investoren, mitten in der Wirtschaftsflaute ökonomische Risiken einzugehen, ist offenbar wenig ausgeprägt. Der Weg zu den Start-up-Hilfen ist blockiert." (Gabor Steingart im Morningbriefing 14.7.2020)

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Mögliche Hilfe auch hier:

https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/lastenzuschuss-fuer-wohneigentuemer-anspruch-pruefen

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Hier Informationen über die Grundrente (hat nicht aktuell mit der Corona-Krise zu tun, aber könnte vielen Menschen helfen, die nur eine geringe Rente haben) :

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/heute-im-bundestag-was-sie-ueber-die-grundrente-wissen-muessen-16842414.html

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Bitte diese Petititon mit unterzeichnen, da viele Hilfen sicher gut gemeint sind, aber nicht ankommen, nach wie vor wäre es wichtig, wenn in allen Bundesländern ca. 1000,- Euro monatlich als fiktiver Unternehmerlohn anerkannt werden würden, so wie es in NRW, Baden-Württemberg, Hamburg, Bayern wohl der Fall ist:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_05/_13/Petition_111001.nc.html

Dazu auch die night of light:

https://night-of-light.de/

Auch in Celle die night of light:

https://celleheute.de/kultur-sieht-rot-veranstaltungswirtschaft-vor-dem-aus

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Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen:

https://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/finanzierung-foerderprogramme/finanzierung-foederprogramme/sonderprogramm.html

Hier ein Überblick:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-krise-was-im-rettungspaket-der-bundesregierung-fuer-mich-drin-ist-69630574.bild.html

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Hier Informationen der KfW:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

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Beschluss des Bundesrats: Corona-Hilfen können fließen

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die gewaltigen Hilfen in der Corona-Krise können fließen. Der Bundesrat beschloss am Freitag endgültig das milliardenschwere Hilfspaket mit Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger. Die Beschlüsse fielen einstimmig. Die ersten Gelder sollen damit noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen.

Viel Geld nimmt der Staat vor allem in die Hand, um bedrohte Unternehmen und damit Arbeitsplätze zu retten. Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro. Die Anträge laufen über die Bundesländer. Bereits gestartet ist zudem ein unbegrenztes Kreditprogramm über die Förderbank KfW. Große Firmen können unter einen 600 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm schlüpfen und notfalls auch ganz oder zum Teil verstaatlicht werden.

Die Krankenhäuser bekommen eine Finanzspritze für neue Intensivbetten mit künstlicher Beatmung und vorsorglich verschobene Operationen. Außerdem darf der Bund Maßnahmen zur Beschaffung von Schutzausrüstung ergreifen.

Ebenfalls beschlossen wurde ein Kündigungsschutz für Mieter, die wegen der Krise ihre Miete nicht zahlen können. Hartz IV und Kinderzuschlag sollen einfacher fließen. Eltern, die ihre Kinder wegen geschlossener Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen, können vom Staat für zunächst sechs Wochen 67 Prozent des Lohns erhalten.

Das Finanzministerium rechnet mit Kosten für die Hilfsprogramme von mehr als 122 Milliarden Euro. Zugleich kommen wohl 33,5 Milliarden Euro weniger Steuern rein. Deshalb plant Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eine Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro./tam/DP/jha